THIS WAR WILL BE WON BY THE TAMILS AT THE ECONOMIC BATTLE FRONT
To each and every World-class Tamil worldwide
BOYCOTT ALL SRI LANKAN PRODUCTS FOR THE NEXT 100 DAYS
Every time you buy something made in Sri lanka you are giving foreign exchange to the STATERRORISTS to
buy arms and ammunition to kill our own brothers and sisters. Do you
really need the Sri Lankan products? So you become an accessory to the
mass scale murder going on in our mother land. So can you please at
least for 100 days refrain from buying any product made in Sri Lanka.
Also investors can you please stop purchasing Bonds, Treasury bills and Share in Corporations.
We have listed below a few products
1. Food item from Marketing department
2. Food items by Larich, Maliban, Nestle milk products
3. Food items imported by Sri Lankan Tamils and packed here.
4. Clothing is super markets
5. Products made from Rubber and Coconut
6. All forms of tea.
7. Medicinal products
8. Fish, Fish products and Vegetables etc
Ask your retailer if the products are from Sri Lanka. if they do DON'T BUY, if you do then don't complain about the atrocities.
We are also offering opportunity for young entrepreneurs to manufacture and market these products locally.
Please contact the respective government food inspection agencies to check the quality of the food items sold.
In fact we are contacting the Canadian Food Inspection Agency to inspect these products for food safety.
The
retailers are willing cooperate but they want the consumers to lead the
boycott and the they will stop selling these products.
Also on the list must be,
9. Bonds
10 Treasury Bills
11. Shares in Corporations
12. More than necessary remittance to Sri Lanka.
LETS DO IT FOLKS. EVERY LITTLE BIT COUNTS. We must pursue a policy of relentless pursuit to tame these barbarians.
Never ever let your pressure down. Never ever give up.
Unity is strength- Divided we fall- You cannot live alone- We need each other-Lets unite and progress and as the frog said "I will never ever give up". FORWARD TO 20 OF YOUR FAMILY AND FRIENDS AND ASK THEM TO FORWARD TO 20 OF THEIR FAMILY AND FRIENDS.
Von der internationalen Gemeinschaft vergessen
Interview mit Professor Dr. S. J. Emmanuel, Präsident der
internationalen Föderation der Tamilen (International Federation of
Tamils)

Dr. S.J. Emmanuel, ehemaliger Generalvikar der Diozöse Jaffna
Zeit-Fragen: Professor Emmanuel, in den westlichen Medien hört man
wenig bis gar nichts über die Situation in Sri Lanka. Sie haben als
katholischer Priester bis heute engen Kontakt zu Ihrem Heimatland, wie
ist die Situation in den tamilischen Gebieten?
Wir haben heute in Sri Lanka den schlimmsten Regierungschef, den man
sich denken kann. Mit seinen drei Brüdern regiert er, und es herrscht
singhalesisch-buddhistischer Extremismus. Die Regierung strebt keine
-politische, sondern eine militärische Lösung an, sie negiert den
ethnischen Konflikt und will nur den «Terrorismus» bekämpfen. Heute
gibt es 350000 Binnenflüchtlinge in der Region Vanni, und tagtäglich
werden Zivilisten bombardiert und verschleppt. Am 25. Dezember haben
die Regierungstruppen sogar eine Kirche bombardiert und dabei mehrere
Gläubige getötet und verletzt. Die Situation für die Flüchtlinge ist
katastrophal, sie haben keine humanitäre Hilfe, da die singhalesische
Regierung die internationalen Hilfsorganisationen ausgewiesen hat. Sie
wollen den Krieg ohne Zeugen führen. Dazu kommt eine seit mehreren
Wochen anhaltende Regenperiode, der die vertriebenen Menschen unter den
Bäumen schutzlos ausgeliefert sind. Die Verletzungen der getroffenen
Zivilisten, und es sind in der Mehrheit Zivilisten, sind verheerend, da
unter anderem Clusterbomben und thermobarische Bomben wie im
LibanonKrieg eingesetzt werden.
Die Regierung hat angekündigt, bis Ende 2008 das «Tamilenproblem»
gelöst zu haben. Was bedeutet das für die Zivilbevölkerung dort?
Tamilenproblem heisst für die Regierung, es sei ein Problem von
«Terroristen». Sie wissen, dass der Konflikt eigentlich eine politische
Lösung braucht, aber bis heute gab es keinen sinnvollen Vorschlag von
der Regierung. Die Regierung behauptete, dass in der Ostprovinz eine
parlamentarische Wahl stattgefunden habe und ein Ministerpräsident von
dieser Region eingesetzt worden sei, aber die Wahrheit ist eine andere.
Ein Bruder des Präsidenten regiert, und er kümmert sich nicht um die
Bevölkerung dort. Täglich werden Tamilen getötet und entführt. Sie
wollen jetzt eine ähnliche Lösung im Norden anstreben, wenn sie die
LTTE vernichtet haben. Die Lösung für die Tamilen heisst, zwei
Vertreter der Regierung als Minister einzusetzen – einen im Norden und
einen im Osten – und das ganze tamilische Volk unter die Kontrolle der
singhalesischen Armee zu bringen. So bleiben wir weiter unter der
Herrschaft des singhalesischen Imperiums, und das nach den 450 Jahren
Kolonialismus!
Was bedeutet das?
Willkürliche Unterdrückung. Für mich, als einem Geistlichen, der viel
über die Welt und die Kriege weiss, ist die Situation für die Tamilen
schockierend. Es ist ein 60 Jahre alter ethnischer Konflikt. Von Anfang
an versucht die Regierung, auf den gewaltlosen tamilischen Protest mit
Staatsterror zu antworten. Als Reaktion darauf sind die Tamil Tigers
entstanden, um das tamilische Volk und ihr Heimatland zu verteidigen.
In der Folge erleben wir seit 30 Jahren Krieg mit mehr als 60000
Opfern und über 1 Million Flüchtlingen in der ganzen Welt. Der Konflikt
hat noch nicht die Aufmerksamkeit der Welt erlangt. Ein langer Konflikt
mit Krieg und Opfern auf einer fernen Insel ohne Bodenschätze ist fast
ein vergessener Krieg geworden. Wir Tamilen sind zutiefst enttäuscht,
nicht nur über die Entwicklungen in Sri Lanka in der letzten Zeit,
sondern auch über die Haltung der internationalen Gemeinschaft,
insbesondere der Grossmächte mit ihrer Doppelmoral und ihrer
interessenorientierten Politik.
Erstens haben die Engländer am Ende ihrer Kolonialzeit einen grossen
Fehler, «British blunder», gemacht, als sie die Insel verliessen. Die
Tamilen, die früher ein eigenes Königtum hatten, wurden nun zu einer
Minderheit unter den Singhalesen. Die Engländer haben zwei Volksgruppen
in einem Staat zusammengefasst und die Macht der Mehrheit gegeben. Und
heute verhält sich England, als hätte es nichts mit dem Konflikt zu tun
und unterstützt die singhalesische Regierung in diesem Krieg.
Zweitens haben Grossmächte wie die USA und Indien ihre eigenen
geopolitischen Interessen auf Sri Lanka mit seinen Häfen. Sie stehen an
der Seite der Regierung und behandeln uns nur wie Terroristen.
Drittens, Sri Lanka hat eine singhalesisch- buddhistische
Mehrheitsdemokratie. Die Mehrheit kann durch eine parlamentarische
Abstimmung die Tamilen diskriminieren und unterdrücken. Zusätzlich
haben sie eine singhalesische Armee, um ihre Macht durchzusetzen. Wir
Tamilen haben die ersten 30 Jahre gekämpft, gehofft und gewaltlos
Widerstand geleistet. Darauf wurde mit Staatsterror reagiert. Wir
wissen, es gibt nur eine friedliche Lösung, aber gegen den
Staatsterror, der keine Grenzen kennt, müssen wir uns verteidigen.
Wie sieht das tägliche Leben für das Volk im Moment aus?
Der grosse Teil von Nord- und Ost-Sri Lanka – dem Heimatland der
Tamilen – ist unter der strengen Kontrolle der singhalesischen Armee –
mit täglichem Ausgangsverbot, Hunderten von Checkpoints, täglichen
Verschleppungen von Menschen, Ermordungen und ähnlichem. Im
nordöstlichen Teil – der sogenannten Kilinochchi-Region – herrscht ein
brutaler Krieg mit Bombardierungen von Zivilisten und öffentlichen
Gebäuden wie Krankenhäusern und Schulen. Die Menschen leben in grosser
Angst, ohne Arbeit, ohne Nahrung. 40000 Kinder können nicht zur Schule
gehen. Alle internationalen Nichtregierungsorganisationen haben diese
Region verlassen. Es gibt keine Ärzte, die Tamilen dürfen nicht
studieren. Es bestehen zwar Spitäler, aber es gibt keine Medikamente
und kein Verbandsmaterial.
Seit mehr als 2 Jahren hat die Regierung in Colombo eine totale
Wirtschaftblockade über die tamilischen Gebieten verhängt, und es ist
ein Wunder, wenn Menschen das überleben. Selbst in diesem Jahr, 60
Jahre nach der Uno-Deklaration gegen Genozid, wird Sri Lanka als eines
der acht gefährdeten Staaten aufgeführt. Die Menschen denken bei
Genozid immer an das «Dritte Reich», aber hier wird ebenfalls ein Volk
vernichtet, die Sprache, die Kultur, die Traditionen – unter dem
Deckmantel der Demokratie.
Welche Lösung schlagen die Tamilen vor?
Tamilen wollten immer eine politische Lösung und haben während der 60
Jahre mehrmals Vorschläge eingebracht. Von Anfang an wollte man ein
föderales System für ganz Sri Lanka.
Das wurde jedoch von der Regierung kategorisch abgelehnt. Die
tamilische Rebellen haben gegen den Staatsterror zu den Waffen
gegriffen. Sie glaubten nie an eine Lösung durch Terror.
Auch die internationale Gemeinschaft spricht ständig von
«Tamilen-Terror» und «politischer Lösung», gibt aber weiter Waffen an
die Regierung und unterstützt sie in ihrem militärischen Vorgehen. Auch
vor kurzem haben sie die militärischen Vertreter von einigen Ländern in
den Nordosten des Landes geschickt (unter anderem aus den USA,
Pakistan, China, Bangladesch, Indien), um den militärischen Fortschritt
zu demonstrieren, aber die 300000 Flüchtlinge haben sie nicht gesehen.
Anfang Dezember gab es ein Seminar in Holland mit Europol über die LTTE? Wer war von den Tamilen an dieser Konferenz?
Es waren keine Vertreter der Tamilen eingeladen, sondern nur Vertreter
der singhalesischen Regierung, die sich dafür stark machten, die
tamilischen Organisationen in Europa zu verbieten und deren Aktivitäten
einzuschränken.
Wie beurteilen Sie das?
Es ist absurd, dass man diejenigen, die für den Staatsterror und für
500000 tamilische Flüchtlinge in Europa verantwortlich sind, zu einer
Konferenz einlädt, um mit ihnen zu besprechen, wie man sich in Europa
gegenüber den tamilischen Flüchtlingen verhalten soll.
Solche Anlässe führen dazu, dass die Verjagten weiter gejagt werden.
Viele dieser Verjagten sind wie ich heute Staatsbürger des jeweiligen
Landes und haben sich integriert. Was soll dieses Vorgehen? Es gebührt
der Objektivität, dass man die Tamilen einlädt und sie zur Situation in
ihrem Heimatland befragt.
Was können die Menschen der europäischen Staaten zu einer Entschärfung der Situation beitragen?
Die Tamilen sind sehr dankbar, dass sie hier herkommen konnten und in
Sicherheit waren. Sri Lanka nimmt Einfluss auf die europäischen
Regierungen, aber wir Tamilen werden nicht konsultiert, obwohl wir
Bürger der Aufnahmeländer sind, planen sie anscheinend Aktionen gegen
uns?
Die Bürger der europäischen Staaten müssen von ihren Regierungen
verlangen, dass sie sich für einen gerechten Frieden in Sri Lanka
einsetzen und keine Unterstützung für die militärische Lösung bieten.
Professor Emmanuel, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg
und Unterstützung bei Ihren Bemühungen für eine friedliche Lösung.
Der Genozid an den Tamilen muss sofort gestoppt werden!
von Dieter Sprock
In Sri Lanka findet beinahe unbeachtet von der Weltöffentlichkeit ein
Völkermord statt. Die Tamilen werden in Sri Lanka seit Jahrzehnten
unterdrückt und als Bürger zweiter Klasse behandelt. Doch seit der
einseitigen Beendigung des Waffenstillstands Anfang 2008 und der
Ausweisung der internationalen Beobachter führt die srilankische
Regierung einen offenen Krieg gegen die tamilische Bevölkerung, der
sich inzwischen zu einem Genozid ausgeweitet hat. Die Regierung duldet
keine Uno-Beobachtermission auf der Insel. Journalisten und
Hilfsorganisationen haben keinen Zugang zu den Kampfgebieten, und
kritische Stimmen werden brutal unterdrückt. Es soll keine Augenzeugen
für das Blutbad geben.
Wie gefährlich kritische Journalisten in Sri Lanka leben, zeigt ein
Artikel in der «Neuen Zürcher Zeitung» vom 10. Januar: In derselben
Woche wurde in Colombo der Chefredaktor der regierungskritischen
Sonntagszeitung Sunday Leader, Lasantha Wickrematunge,
von zwei Bewaffneten auf einem Motorrad erschossen. Er befand sich mit
seinem Auto auf dem Weg zur Arbeit. Zwei Tage zuvor waren die Büros des
grössten privaten Fernsehsenders, MTV, von einem Dutzend mit
Maschinengewehren und Granaten bewaffneten Angreifern gestürmt und
verwüstet worden.
Die Beerdigung von Lasantha Wickrematunge, in Colombo, am 12. Januar
2009, gab Anlass zu einer grossen Protestdemonstration gegen seine
Ermordung.
Der 52jährige Wickrematunge hatte am Wochenende vor seiner Ermordung in
einem Leitartikel die «blutrünstige Euphorie» des Präsidenten Mahinda
Rajapakse kritisiert. Dieser hatte die Eroberung der nordsrilankischen
Stadt Kilinochchi am 2. Januar als «beispiellosen Sieg» der
Regierungstruppen bejubelt. Wickrematunge hatte für eine politische
Lösung plädiert, bei der auch die Regierung Zugeständnisse gegenüber
den Tamilen machen müsste. Der Sunday Leader ist eine der wenigen
Zeitungen, die noch kritisch über den Krieg zu berichten wagt. Die
MTV/MBC-Gruppe, der drei Fernsehsender und vier Radiokanäle angehören,
bemüht sich ebenfalls noch um eine objektive Darstellung des Konflikts.
Die Regierung schürt bewusst Hass gegen kritische Stimmen im Land und
schafft damit ein Klima von Rechtlosigkeit und Gewalt. «Laut Jehan
Perera vom National Peace Council versetzt die Ermordung Wickrematunges
der Pressefreiheit im Land den Todesstoss. Nach diesem
aufsehenerregenden Mord frage sich jeder Journalist, wer wohl als
nächster an der Reihe sein wird. Unter solchen Umständen sei es
schlicht nicht mehr möglich, frei zu arbeiten. Weite Teile der Presse
haben dem Duck der Regierung in den letzten Jahren bereits nachgegeben
und berichten heute ‹linientreu›. Die wenigen Journalisten, die noch
versuchen, unabhängig über den ethnischen Konflikt zu berichten, werden
von der staatlichen Zeitung ‹Daily News› in einer systematischen
Hetzkampagne als LTTE-Sympathisanten und Staatsfeinde verunglimpft.»
Laut Amnesty International sind allein in den letzten zwei Jahren zehn
Journalisten in Sri Lanka getötet und zahlreiche weitere verschwunden,
entführt oder verhaftet worden.
Die internationale Gemeinschaft steht nun in der Pflicht, bei der
srilankischen Regierung die Einhaltung des Völkerrechts und aller
internationalen Verträge einzufordern: Der Genozid an den Tamilen muss
sofort gestoppt werden; eine UN-Kontrollkommission muss die Einhaltung
der Menschenrechte überwachen können; humanitäre Hilfeleistung, zum
Beispiel durch das Rote Kreuz, muss uneingeschränkt zugelassen werden;
die Pressefreiheit und die Sicherheit der Journalisten sind zu
gewährleisten. Die amerikanische Menschenrechtlerin Dr. iur. Karen
Parker fordert, dass die LTTE von der Liste der Terrororganisationen
gestrichen werden muss. Sie hat nach ihrer Meinung den
völkerrechtlichen Status von Kombattanten. (Hierzu mehr in Zeit-Fragen,
Nr. 34, vom 27. August 2007) Die srilankische Regierung muss an den
Verhandlungstisch zurückkehren, denn nur eine Verhandlungslösung, bei
der alle ethnischen Gruppen im Land berücksichtigt werden, kann zu
einem dauerhaften Frieden führen.
«Helft unseren Brüdern und Schwestern, die in Vanni unter Menschenrechtsverletzungen leiden»
Tamilen Forum Schweiz
Herr Shan Thavarajah, Vizepräsident, und Herr Thambipillai
Namasivayam, Sekretär des Tamilen Forum Schweiz, schrieben einen Brief
an Frau Dr. Naventham Pillay, Hochkommissarin für Menschenrechte in
Genf, mit der Bitte, die humanitäre Katastrophe in Vanni zu stoppen.
Sie appellieren an das Hochkommissariat für Menschenrechte:
• Die Regierung von Sri Lanka zur sofortigen Beendigung ihrer verheerenden militärischen Offensive aufzufordern.
• Sicherzustellen, dass genügend Nahrungsmittel und andere wichtige Lieferungen nach Vanni geschickt werden.
• Notwendige Medikamente und andere Ausrüstungen für die Spitäler in Vanni zur Verfügung zu stellen.
• Die Regierung von Sri Lanka aufzufordern, die Spitäler in Vanni zu sicheren Zonen zu erklären.
• Die Regierung von Sri Lanka aufzufordern, lokalen und internationalen
humanitären Organisationen den Zutritt in das Gebiet von Vanni zu
erlauben.
Wir bitten Sie demütig, in dieser Angelegenheit ohne weitere
Verzögerung und mit Ihrem guten Einfluss auf die demokratischen Staaten
und humanitären Organisationen zu intervenieren, um das tamilische Volk
vor dem Völkermord zu retten.
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